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Der klassische Terrarienboden besteht aus Sand. Allerdings sollte man auf die Auswahl des passenden Sandes achten. Dieser sollte nicht allzu fein sein, da er sich dann unter die Schuppen der Reptilien verfangen und so zu Entzündungen führen kann. Sehr zu empfehlen ist Papageiensand aus dem Zoofachhandel. Vor Austrocknung schützen Sie den Sand mit Torfmull oder ungedüngter Blumenerde.  Wir verwenden einfachen Spielplatzsand, den es
in jedem größeren Baumarkt zu kaufen gibt und reichern diesen mit geschnittenen Sepiaschalen zur besseren Calciumversorgung an.

Dekorieren Sie Ihr Terrarium mit Weinreben, Korkästen und - röhren, so bieten Sie vielen kletterfreudigen Bewohnern damit auch ein kleines Kletterparadies. Besonders Schaukeln aus Kork werden gerne genutzt. Wir bringen diese immer in unmittelbarer Nähe der Neonröhre (UVA +UVB) an, damit die Echsen möglichst viel Strahlung abbekommen.

Bei ausgesprochenen "Wühlern" greifen Sie
am besten auf Plastikpflanzen zurück, auch wenn echte Pflanzen natürlich oft viel schöner aussehen. Die Kragenechsenterrarien statten wir mit vielen Kunstpflanzen aus, während wir es bei den Bartagamen unterlassen, da sie oft sehr gefräßig sind und selbst vor Plastikpflanzen nicht zurückschrecken.

Man kann in einigen Terraristikfachgeschäften auch essbare Pflanzen kaufen.

Generell sollte man Bartagamen Gemüse (wie unter anderem Paprika, Karotten und Löwenzahn), Kräuter (wie Pfefferminze oder Melisse) und Salat (Lollo Rosso, Rucola oder Romanesco) füttern. Ungespritzte Ware aus dem Bioladen ist zu bevorzugen. Vermeiden Sie das Verfüttern von Eisbergsalat - dieser kann zu Durchfall führen! Auch Spinat und übermäßiges Füttern mit Kopfsalat (zu hohe Nitratwerte) sollten Sie vermeiden.
Zusätzlich sind tiefgefrorene Produkte wie etwa Suppengemüse, Obstmischungen oder Waldbeeren besonders zu empfehlen. Diese haben den Vorteil, daß sie gut zu dosieren und relativ keimfrei sind.  Man lässt eine Tagesportion auftauen und gibt sie etwa handwarm zu dem Salat,  welchen man so perfekt garnieren und aufwerten kann.

Eine Bartagame gräbt sich unten im Sand eine Höhle:


Bartagame beim Bau einer Höhle

 

Es gilt die Faustregel, je grüner, desto besser. Kräuter, wie etwa Pfefferminze kann man günstig selbst anpflanzen. Man vermeidet auf diese Weise mit Pestiziden behandelte, bzw. überdüngte Ware aus dem Handel zu kaufen. Die ätherischen Öle der Pfefferminze wirken unter anderem antimikrobiell. Obst sollte gelegentlich angeboten werden. Lebendfutter sollte bei jungen Bartagamen jeden Tag angeboten werden. Älteren sollte man überwiegend Gemüse anbieten - allerdings nehmen diese Gemüse im Alter oft nur an, wenn sie schon als Jungtiere daran gewöhnt wurden. Unsere Bartagamen bekommen auch ein- zweimal im Monat ein Stückchen Zwiebel angeboten und verzehren diese mit Genuss. Zwiebel ist sehr gesund und enthält auch antimikrobielle, sowie viele weitere positive Inhaltsstoffe. So unglaublich das auch klingt. Der Verzehr von Zwiebeln wirkt sich nicht blähend aus. Probieren Sie es einfach mal aus. Es ist auch sehr zu empfehlen, einmal im Monat eine junge Futtermaus pro Tier anzubieten. Diese bekommt man in vielen Terraristikgeschäften.

Auch die technische Ausrüstung sollten Sie nicht vernachlässigen. Für die artgerechte Haltung der Terrarientiere sind vor allem die entsprechenden Lichtverhältnisse wichtig. Wir benutzen T8 Neonröhren von Sylvania Reptistar bei den adulten Tieren und bei den Babies haben sich T8-Röhren von ZooMed  ReptiSun 10.0 bewährt. Zusätzlich verwenden wir UV-Wärmespots wie z.B. den Namibia Terra Sun Spot, die für einen Sonnenpunkt im Terrarium sorgen.

Am Besten eignet sich die Metalldampflampe von Lucky Reptile (Bright Sun UV Desert). Sie benötigt zwar ein externes  Vorschaltgerät und ist in der Anschaffung teurer als andere Lampen. Dafür bewährt sie sich aber durch ihre sehr lange und konstante Leuchtdauer, sowie durch ihre ausgezeichnete Lichtausbeute. Als wir die erste Lampe dieser Marke in eines unserer Terrarien montierten, liefen unsere Bartagamen instinktiv von dem herkömmlichen UV-Strahler (100W Quecksilberdampflampe mit integriertem Vorschaltgerät) weg zu dem Licht der Bright Sun Desert 70W. Sie verweilen dort sehr lange und genießen ihr Sonnenbad.

Als Trinknäpfe verwenden wir Schüsseln aus Edelstahl. Diese haben sich aus hygienischen Gründen bewährt. Gekaufte Trinknäpfe, die aussehen, wie Felsen neigen stark zur Veralgung und sind schlecht zu reinigen. 

Auf eine ausgewogene Versorgung mit Vitaminen, Spurenelementen und Calcium ist zu achten. Am besten bestäubt man die Futterinsekten, wie z.B. Heimchen und Heuschrecken mit speziellen Pulvern. Hierfür gibt es verschiedene Präparate im Zoofachhandel zu kaufen. Die Echsen fressen besonders gerne in Scheiben geschnittene Sepiaschalen. Ganze Sepiaschalen bekommt man im Zoofachhandel in der Vogelabteilung. Wichtig ist dabei, daß man die harte Schale von der Sepiaschale entfernt, bevor man sie verfüttert, da es dazu kommen kann, daß sich die Tiere an den scharfen Kanten der harten Schale verletzen und sich z.B. die Lippen beim Kauen  aufschneiden. Wenn Sie es noch nicht versucht haben, sollten Sie es ausprobieren. Sie werden sehen, daß sich Ihre Lieblinge auf die kleingeschnittene Sepiaschale stürzen und sie wie Chips knabbern werden.

Lassen Sie beim Erwerb des Reptils, sowie mindestens einmal im Jahr eine Kotuntersuchung durchführen. Dies sichert Ihrem Liebling ein langes gesundes Leben. Leider bemerkt man parasitäre Erkrankungen oft erst, wenn sie schon akut ausgebrochen sind. Dies ist unnötiger Stress für die Kleinen. Ferner ist es ratsam, Ihr Tier regelmäßig zu wiegen und darüber Buch zu führen. Hierdurch erkennt man schnell, ob es an Gewicht verliert. Dies könnte ein Zeichen für parasitäre Erkrankungen sein. Beobachten Sie regelmäßig den Kot Ihrer Echsen. Sollte er über längere Zeit flüssig sein und stark riechen, ist es auch zu empfehlen eine Kotprobe beim Tierarzt abzugeben.


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